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Erfolgreicher Projekt-Abschluss: „Naturschutzberatung für burgenländische Gemeinden“

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Im Rahmen des landesweiten ELER - Projekts „Naturschutzberatung für Gemeinden“ hat der Naturschutzbund Burgenland Anregungen gegeben, wie die 171 Gemeinden mehr für die Natur tun und dabei gleichzeitig Kosten sparen können. Die Initiative hat dazu beigetragen, den wertvollen Schatz der Natur auch für unsere Kinder und Enkelkinder zu erhalten und vor allem auch den Menschen näher zu bringen.

Die Gemeinden des Burgenlandes leisten viel, wenn es um die Pflege und Erhaltung wertvoller Naturflächen geht. Ziel des Projektes war die Bewusstseinsbildung, Motivation und Beratung aller 171 burgenländischen Gemeinden hinsichtlich naturschutzfachlich ausgerichteter Pflege- und Erhaltungsmaßnahmen an Straßen- und Wegränder, Wiesen, Böschungen, Uferbegleitvegetation, Hecken, Streuobst- und Kopfbäumen sowie des Umgangs mit Neophyten. Dafür wurden alle Gemeinden kontaktiert und ein Erst-Gespräch mit den Bürgermeistern, der Amtsleitung und der Bauhof-Leitung geführt.

In weiterer Folge absolvierte der Naturschutzbund in möglichst vielen Gemeinden Begehungen mit Gemeinde-Vertretern und Interessensgruppen aus der Gemeinde wie z.B. Schule, Kindergarten oder Verschönerungsverein, um konkrete Möglichkeiten für naturschutzfachlich ausgerichtete Pflege- und Erhaltungsmaßnahmen von bestehenden Naturgütern in den Gemeinden zu besprechen und naturschutzrelevante Aktivitäten und Veranstaltungen wie z.B. den Vortrag „Blühende Dörfer im Burgenland“ zu organisieren. Für jede der 171 Gemeinden wurde eine Karte mit „Naturschutz-Objekten in der Gemeinde“ aufbereitet: wo gibt es Feuchtbiotope, Trockenrasen, Streuobstbestände, Kopfweiden, Naturwaldzellen, Altbäume, geschützte Gebiete oder Vorkommen seltener Tier- und Pflanzenarten wie z.B. Hirschkäfer oder Ziesel. Wie kann man diese Biotope richtig pflegen? Wie können diese Flächen auch als Wohlfühloasen oder Naherholungsgebiete genutzt werden ohne dabei die Naturschutz-Objekte zu beeinträchtigen oder wie können diese Flächen als „Gemeindeschutzgebiete“ gewidmet werden.

Zum Abschluss des Projektes wurde eine Broschüre ausgearbeitet, in der 33 Beispiele näher beschrieben sind wie z.B. Wie lege ich eine Schmetterlingswiese in der Gemeinde an. Die „Berührungspunkte“ zwischen den Tätigkeiten der Gemeinde und der Natur sind sehr vielfältig. Entsprechend breit war auch das Themenspektrum der Beratungsgespräche und Aktivitäten. Sehr positiv wird bisher gesehen, dass der Naturschutzbund auf die Gemeinden zugeht. Es wird nichts „von oben herab“ vorgeschrieben, sondern Unterstützung für die Fragen und Anliegen der Gemeinden in Naturschutz-Themen angeboten. Die Gemeinden sind offen für naturrelevante Maßnahmen, die sich gut in den Arbeitsalltag integrieren lassen, die mit „Hausverstand“ begründbar sind, und die durch begleitende Information auch bei der Bevölkerung positiv aufgenommen werden.

Das Projekt wurde im Juli 2019 abgeschlossen. Die gute Zusammenarbeit zwischen Naturschutzbund und den Gemeinden „auf Augenhöhe“ soll auch weiterhin gepflegt werden, zum Nutzen für alle Beteiligten und zum Wohle der Natur. Aufgrund der positiven Erfahrungen ist bereits eine Weiterführung des Projektes angedacht.

Die Broschüre zum Projekt als download: Naturschutzberatung_für_Gemeindeni.pdf

Kontakt:

Dr. Klaus Michalek, Geschäftsführer Naturschutzbund Burgenland

Tel: 0664/8453047, This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it

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