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Lebensraumschutz

Blütenreiche Weg- und Straßenränder

Gelbbindige_Furchenbiene_SchweighoferFoto: SchweighoferEin Projekt mit freundlicher Unterstützung der Hofer KG

Mit Mohnblume, Scharfgarbe, Wegwarte oder Natternkopf gesäumte Wegränder und Böschungen tragen zur Attraktivität der Landschaft bei. Außerdem sichern sie ein reichhaltiges Nahrungsangebot für Wildbienen, Hummeln, Schlupfwespen sowie Tag- und Nachtfaltern.

Der Naturschutzbund Burgenland hat es sich zum Ziel gesetzt, für den Erhalt dieser schützenswerten Saumbiotope zu kämpfen. Im Rahmen eines Pilotprojektes sollen nun spezielle Managementmaßnahmen erarbeitet werden.

Hofer, der zur Rettung der Bienen seinen Beitrag leisten will, ist ein Partner dieses Gemeinschaftsprojektes. In Ritzing im Mittleren Burgenland wird zunächst erhoben, welche Arten auf den Wegrand-Flächen vorkommen. Danach erarbeiten die Experten des Naturschutzbundes für die Weg- und Straßenränder einen Management- und Pflegeplan. Denn je nach Lage-, Boden-, Nährstoff- und Feuchtigkeitsverhältnissen ergeben sich ungleiche Mährhythmen. Ein begleitendes Monitoring wird die Veränderungen, die sich durch das verbesserte Mähmanagement für Fauna und Flora ergeben, dokumentieren. Der Bienenschutzfonds von Hofer unterstützt dieses Projekt mit Mehrwert: Die in diesem Projekt erarbeiteten Daten und Erfahrungen zur Erhaltung ökologisch wertvoller Weg- und Straßenränder sollen auch anderen Gemeinden in Österreich zur Verfügung stehen.

Die detailierten Ergebnisse der Wegrand-Kartierung der Heuschrecken bzw. Wildbienen in Ritzing können Sie hier nachlesen: Heuschrecken_Bericht_Wegrandprojekt_Ritzing_2014.pdf Wildbienen_Bericht_Wegrandprojekt_Ritzing_2014.pdf

ELER "Äschenprojekt Lafnitz - Monitoring"

sche_LafnFisch_WolframFoto: G. WolframEin Projekt im Rahmen der Ländlichen Entwicklung - Sonstige Maßnahmen

Vor allem in den oberen Flussabschnitten zeichnet sich die Lafnitz durch eine hohe Naturnähe aus und kann stellenweise noch ihre volle Dynamik entfalten. Damit hat sie den meisten anderen Flüssen Ostösterreichs einiges voraus und beherbergt gerade deshalb noch eine vergleichsweise große Zahl an heimischen Fischarten, darunter auch viele seltene und österreich- oder europaweit gefährdete Vertreter. Fasst man alle Fischregionen zusammen umfasst das ursprüngliche Artenspektrum der Lafnitz 44 Arten, von denen immerhin 38 auch heute noch - zumindest vereinzelt - anzutreffen sind. Dazu gibt es heute noch rund 10 standortfremde Neozoen, die im Laufe des 20. Jahrhunderts gezielt eingesetzt wurden oder eingewandert sind.

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LEADER "Revitalisierung von Niedermooren und Feuchtgrünland im Südburgenland"

  • Niedermoore_Iris_sibirica_WeissEin Projekt im Rahmen der Ländlichen Entwicklung - Sonstige Maßnahmen

Feuchtbiotope und Niedermoore stellen im Südburgenland besondere Lebensraumtypen dar, die vor einigen Jahrzehnten noch weit verbreitet und prägend für das Landschaftsbild waren. Als "Hotspots der Biodiversität" beherbergen sie einen unglaublichen Reichtum an Tier- und Pflanzenarten. Für die menschliche Nutzung jedoch erschienen diese Standorte lange Zeit wertlos und wurden daher großräumig zurückgedrängt, trockengelegt und umgestaltet. Heute erkennen wir die vielfältigen, wichtigen Funktionen dieser Feuchtstandorte: sie tragen zur Verbesserung der Trinkwasserqualität bei, zum Hochwasserschutz, zur Förderung seltener und ökosystemwichtiger Tier- und Pflanzenarten und zur Zurückdrängung invasiver Neophyten. Und als attraktive Landschaftselemente sind sie nicht zu letzt Ausflugsziel für Erholungssuchende und Tourismus.

Gründe genug, verbliebene Biotope unter Schutz zu stellen bzw. Flächen durch Revitalisierungsmaßnahmen zurückzugewinnen. Mit dem Projekt  „Revitalisierung von Niedermooren und Feuchtgrünland im Südburgenland“ trägt der Naturschutzbund Burgenland zu diesem wichtigen Ziel bei. In den Bezirken Güssing, Oberwart und Jennersdorf konnte an verschiedenen Standorten eine Gesamtfläche von knapp über 21 Hektar gesichert werden.

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LEADER "Biologische Vielfalt durch Trockenrasenerhaltung im Südburgenland"

Trockenrasen_am_Gmerk-Gatscher_in_Rechnitz_Klaus_MichalekFoto: Klaus MichalekEin Projekt im Rahmen der Ländlichen Entwicklung - Sonstige Maßnahmen

Dieses Projekt widmet sich drei verbliebenen Trockenrasen-Standorten im Südburgenland: In Rechnitz ("Gmerk Gatscher"), Markt Neuhodis ("Hodisgrund" und "Weinberg") und Deutsch-Schützen ("Eisenberg") führte der Naturschutzbund Burgenland Pflegemaßnahmen durch, um wertvolle Lebensräume zu erhalten.

Durch umfassende Schwend- und Mäharbeiten konnten eingewanderte Gehölze und Neophyten wieder zurückgedrängt werden. Gleichzeitig wurden regionale, standorttypische Saatgutmischungen ausgebracht, um die charakteristischen Pflanzengesellschaften der Trockenrasen zu fördern. Insgesamt konnten auf einer Fläche von 10 Hektar dringend notwendige Schritte zur Pflege gesetzt werden - ein wichtiger Beitrag zum Biotopschutz im Südburgenland!

Kontakt: Mag. Manfred Fiala, 0676 / 60 62 564

LEADER „Wegränder als Hotspots der Biodiversität im Naturpark Geschriebenstein-Irrotkö“

WegrandFoto: J. WeinzettlEin Projekt im Rahmen der Ländlichen Entwicklung – Sonstige Maßnahmen

Wegränder und Straßenböschungen – im Alltag oft wenig beachtet - entpuppen sich bei näherer Betrachtung als wahre Zentren der Artenvielfalt. Sie säumen unsere Straßen und Wege und bilden als "ökologische Zierleisten" der Landschaft oft letzte Refugien für zahllose Pflanzen- und Tierarten.

Im Zuge dieses LEADER – Projekts werden die Weg- und Straßenränder in den Gemeinden Neuhodis und Rechnitz im Naturpark Geschriebenstein-Irottkő vegetationsökologisch und zoologisch kartiert. Auf dieser Grundlage werden ein Datenverwaltungssystem und ein Managementplan für die laufende Pflege und Mahd erstellt. Dies soll Ausgangspunkt und Grundlage für ökologisch verträgliche Wegrandarbeiten in den Gemeinden des gesamten Burgenlandes werden. Ein wichtiges Element ist die breite Öffentlichkeitsarbeit, die die Bedeutung wertvoller Wegränder kommuniziert.

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LEADER „Serpentinstandorte im Burgenland“

Wenzelanger_2_Josef_WeinzettlFoto: J. WeinzettlEin Projekt im Rahmen der Ländlichen Entwicklung – Sonstige Maßnahmen

Das Bernsteiner und Günser Bergland weisen geologisch das größte Serpentinvorkommen Österreichs auf. Dieser spezielle Untergrund stellt aus naturkundlicher und ökotouristischer Sicht eine Besonderheit dar.

Die Gebiete sind aber bezüglich ihrer Fauna und Flora noch ungenau untersucht und werden derzeit noch nicht naturtouristisch genutzt. Deshalb sollen alle Serpentinstandorte hinsichtlich ihrer Pflanzen- und Tierwelt genau unter die Lupe genommen werden und auf ihren aktuellen Zustand bzw. Gefährdungen hin überprüft werden. Auf diesen Daten aufbauend sollen ein Endbericht mit Schutz- und Erhaltungszielen erstellt und erste Pflegemaßnahmen durchgeführt werden. Um die Ergebnisse auch Naturliebhabern und Wanderern zugänglich zu machen, werden die Besonderheiten der Serpentinstandorte entlang von bestehenden Wanderrouten (z.B. Alpannonia Weitwanderweg) präsentiert und beworben.

Kontakt: Mag. Dr. Klaus Michalek, 0664 / 845 30 47

Die Broschüre und der Folder zum Projekt können unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. bzw. unter 0664 / 845 30 47 angefordert werden oder sind hier als pdf download erhältlich: Serpentinstandorte_im_Suedburgenland.pdf  Folder_Serpentinstandorte_im_Suedburgenland.pdf

LEADER „Streuobstkartierung Südburgenland“

Baumschnitt-1_Foto_FialaFoto: M. FialaEin Projekt im Rahmen der Ländlichen Entwicklung – Sonstige Maßnahmen

Um die Erhaltung wichtiger Streuobstbestände zu sichern, bedarf es einer Weiterführung der Streuobstwiesenförderung in einem künftigen Agrarumweltprogramm.

Etwa 80 % der Streuobstwiesen des Burgenlands liegen in den Bezirken Oberwart, Güssing und Jennersdorf. Somit ist die künftige Weiterführung der Streuobstförderung für das Südburgenland von besonderer Wichtigkeit.

Die notwendigen Grundlagen wurden im Zuge dieses Projekts für die Bezirke Oberwart, Güssing und Jennersdorf erarbeitet. Auf Basis von aktuellen Luftbildern und Vor-Ort-Begehungen wurden in jeder der 70 LEADER Gemeinden die vorhandenen Streuobstbestände im Kataster abgegrenzt und im GIS erfasst.

Den ausführlichen Endbericht können Sie hier nachlesen: Endbericht_Streuobstkartierung_Sdbgld.Holler.pdf

Kontakt: Dipl. Ing. Christian Holler, 0664 / 47 73 149

Die Broschüre zum Projekt kann unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. bzw. 0664 / 845 30 47 angefordert werden oder ist hier als pdf download erhältlich: Streuobstbau_im_Burgenland.pdf

LEADER „Management Ramsargebiet Güssinger Teiche“

Ein Projekt im Rahmen der Ländlichen Entwicklung – Sonstige Maßnahmen

Die Güssinger Fischteiche mit ihrem Umland sind ein Feuchtgebiet von herausragender Bedeutung. Daher wurden sie vom Amt der Burgenländischen Landesregierung als Ramsar Gebiet nominiert. Im Projekt werden naturschutzfachliche Grundlagen und darauf aufbauend ein Managementplan für das Ramsar-Gebiet erarbeitet. Damit wird eine nachhaltige und naturschutzkonforme Entwicklung des Ramsar-Gebiets in die Wege geleitet sowie die langfristige Absicherung der vorhandenen Schutzgüter sichergestellt.

 

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ELER „Managementplan St. Margarethener Kogel – Römersteinbruch“

Schwalbenschwanz_Rechnitz_Foto_HttingerFoto: HöttingerEin Projekt im Rahmen der Ländlichen Entwicklung – Sonstige Maßnahmen

Der St. Margarethener Kogel rund um den Römersteinbruch beherbergt einen der größten Trockenrasen im Bereich des Europaschutzgebietes Neusiedler See / Nordöstliches Leithagebirge und Natur- und Landschaftsschutzgebiet Neusiedler See und Umgebung. Das Gebiet wird seit vielen Jahren für Kulturveranstaltungen (Opernfestspiele, Passionsspiele) und für Künstlersymposien genutzt und dient sowohl Einheimischen als auch Touristen als Ausflugsziel und Naherholungsgebiet.

Bislang gibt es keinen detaillierten Managementplan oder gezielte Maßnahmen zum Erhalt der am St. Margarethener Kogel vorkommenden EU-Schutzgüter. Ohne gezielte Pflegemaßnahmen jedoch auch hier eine fortschreitende Verbuschung der Trockenrasen zu erwarten, welche sich in einigen Bereichen bereits deutlich abzeichnet.

Ziel dieses ELER Projekts ist daher die Erstellung eines Pflege- und Managementplanes, der eine ausgewogene, nachhaltige Nutzung des Areals ermöglicht und gleichzeitig den Naturwert der Flächen sichert.

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ELER „Neusiedler See Fischerei – Nahrungsgrundlagen“

Bilder_Roman_Hudital_002Foto: R. HuditalEin Projekt im Rahmen der Ländlichen Entwicklung – Sonstige Maßnahmen

Die Fische des Neusiedler Sees bilden eine wesentliche Nahrungsgrundlage für eine Reihe von piscivoren Vogelarten, sind darüber hinaus aber auch für Angelsport und Berufsfischerei von großer Bedeutung. Um eine nachhaltige fischereiliche Nutzung des Sees zu ermöglichen, ist eine fundierte Kenntnis der limnologischen Zusammenhänge, insbesonders der Nahrungsgrundlage der Fische von essenzieller Bedeutung.

Ziel des ELER - Projekts „Neusiedler See Fischerei – Nahrungsgrundlagen“ ist es, den Kenntnisstand zu den Nahrungsgrundlagen der Fische des Neusiedler Sees zu verbessern und mit diesem Basiswissen Vorschläge für ein sinnvolles fischereiliches Management zu unterbreiten.

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ELER „Trockenrasenerhaltung im Burgenland 2014“

Rechnitz_Pult_5_Groe_Kchenschelle_-_WeinzettlFoto: J. WeinzettlEin Projekt im Rahmen der Ländlichen Entwicklung – Sonstige Maßnahmen

Trocken- und Halbtrockenrasen zählen zu den schönsten und artenreichsten Lebensräumen unseres Landes. Teils gehen sie auf alte landwirtschaftliche Nutzungsformen zurück, teils sind es Reliktstandorte. Allerdings führte die landwirtschaftliche Intensivierung vor etwa 55 Jahren zu einer Aufgabe der alten Traditionen und damit zu einer Einstellung der Mahd und Beweidung. Die ehemals offen gehaltenen Lebensräume begannen durch einwandernde Sträucher und Bäume zu verbuschen bzw. zu verwalden.

Im Rahmen dieses ELER - Projekts sollen nun wertvolle Trockenrasen und Magerstandorte im Burgenland mit Schwerpunkt auf Nord- und Mittelburgenland durch Pflegemaßnahmen erhalten werden.

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ELER „Fachgrundlage für Pflegemaßnahmen in der Kulturlandschaft“

Ein Projekt im Rahmen der Ländlichen Entwicklung – Sonstige Maßnahmen

Uferbegleitgehölze, Feldgehölze und  Raine  sowie Begleitgrün an Wegen und Straßen sind naturschutzfachlich wertvolle Elemente unserer Kulturlandschaft. Dennoch sind diese Strukturen vielerorts durch Intensivierung oder falsche Pflege  bedroht oder zerstört worden und damit auch als Lebensraum und Wanderkorridor für viele Arten verlorengegangen.

Im Zuge dieses Projekts erstellt der Naturschutzbund Burgenland eine integrative Fachgrundlage in anschaulicher Form mit rechtlichen Rahmenbedingungen, fachlichen Empfehlungen und praktischen Methoden für die naturschutzgerechte Pflege dieser Landschaftselemente. Dabei sollen Aspekte der Straßen- und Wegeerhaltung, des Wasserbaues, der Verkehrs- und Hochwassersicherheit und der landwirtschaftlichen Erfordernissen mit den Anliegen des fachlichen Naturschutzes und der Jagd einvernehmlich verbunden werden.

Durch die Einbindung von unterschiedlichen Experten, Stellen und Entscheidungsträgern soll die Praxistauglichkeit der Empfehlungen gewährleistet werden.

Die Broschüre zum Projekt kann unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. bzw. unter 0664 / 845 30 47 angefordert werden oder ist hier als pdf download erhältlich: Handbuch_Pflege_Begleitgruen.pdf

Kontakt: Dipl. Ing. Gerhard Schlögl, 0664 / 41 18 771