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Artenschutz

Graugans Monitoring im Seewinkel

Gragans_Fang_mit_Stellnetzen_Foto_Daniel_Leopoldsberger_2017Foto: © Daniel Leopoldsberger

Im Zuge des Projekts Vogelwarte 2 INTERREG V-A Österreich – Ungarn: Angewandte ornithologische Forschung/Graugans-Untersuchungen wird der Brutbestand der Graugans (Anser anser) im Neusiedler See Gebiet genauer erforscht.

Das Neusiedler See Gebiet beherbergt das größte Brutvorkommen der Graugans in Österreich. Und zähl auch in der kalten Jahreshälfte zu den wichtigsten Rast- und Überwinterungsgebieten in Mitteleuropa.

Während die überwinternden Gänse seit Jahrzehnten kontinuierlich durch das Nationalpark-Monitoring erfasst werden, gibt es bei den Brutbeständen noch Wissenslücken zu füllen.

Neben der Zählung der Brutbestände sollen künftig auch aktuelle Informationen über die Gebietsnutzung im Jahresverlauf und Erkenntnisse zum Zugverhalten der Population gewonnen werden.

Dazu werden im Zeitraum 2017-2019 300 Graugänse – vorzugsweise ganze Familien mit Alt- und Jungvögeln – mit aus Plastik gefertigten Halsmanschetten markiert.

Die ersten 43 Gänse wurden am 21. und 23. Juni 2017 gefangen und beringt. Es handelt sich dabei um sieben Altvögel und 36 Jungvögel. Diese Tiere tragen fortan am rechten Fuß einen Metallring der Vogelwarte Österreich (Nummern DA0001-DA0043) und (mit Ausnahme zweier Jungvögel, die noch zu klein waren) gelbe Halsmanschetten mit schwarzer, vierstelliger Zeichenkombination mit den Nummern H457 bis H497.

Die Fänge und Beringungen in Apetlon und Illmitz wurden von Mitarbeitern und freiwilligen HelferInnen des Nationalpark Neusieder See – Seewinkel, des Fertö-Hanság Nationalparks, des Naturschutzbunds Burgenland, BirdLife Österreich und der St. Martins Therme & Lodge durchgeführt.

Sollten Sie in Zukunft Gänse mit Halsmanschetten sehen, können Sie gerne versuchen die Zeichenkombination abzulesen – wir freuen uns über Rückmeldungen zu solchen Beobachtungen!

Bitte verwenden Sie dazu folgenden Meldebogen: Meldung_einer_Graugans_Halsringablesung.pdf

Daniel_Leopoldsberger_Beringung_Graugans_Illmitz_358_Kopie Foto: © Daniel Leopoldsberger

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Schutz für die Smaragde von Neckenmarkt und Ritzing

SmaragdeidechseFoto: © Anton Stefan Reiter

Seit April 2016 wird im Bereich von Neckenmarkt und Ritzung im Rahmen von vielfaltleben ein Artenschutzprojekt über die Östliche Smaragdeidechse (Lacerta viridis) durchgeführt.

Die Aktion Vielfaltleben ist eine Artenvielfaltskampagne des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft gemeinsam mit dem Österreichischen Naturschutzbund sowie anderen Partnern. Bei dem Smaragdeidechsen-Projekt geht es um die Erfassung des Bestands, vor allem aber um Lebensraumschutz und -verbesserung sowie Öffentlichkeitsarbeit.

Hier finden Sie den Folder zum Projekt: Folder_Smaragdeidechse.pdf

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ELER "Fischotter im Burgenland"

Fischotter_A_KranzEin Projekt im Rahmen der Maßnahme 323a Punkt 14.2.1 Erhaltung und Verbesserung des Ländlichen Erbes - Naturschutz

Der Fischotter steht wie kaum eine andere Art im Spannungsfeld zwischen Naturschutz und Nutzungsansprüchen: Einerseits streng geschützt, andererseits verdächtigt Fischpopulationen in Fließgewässern zu dezimieren und zweifellos ein Räuber in Fischteichen!

 

Ein gezielter Managementplan soll hier helfen den Konflikt zu entschärfen und eine Koexistenz von Otter und Fischerei zu ermöglichen. Als Grundlage für diesen Maßnahmenkatalog wird die Art im Zuge des ELER - Projekts "Fischotter im Burgenland" landesweit kartiert. Bestandsgröße, Altersstruktur und Verbreitungsentwicklung der Population sollen erfasst und ausgewertet werden.

Als Fischotterombudsmann steht Dr. Andreas Kranz Betroffenen wie der Bevölkerung in allen Fragen zum Fischotter zur Verfügung. Über ihn laufen auch die Naturteichförderung, die Förderung von Zäunen, um Otter von Teichen abzuhalten und das Totfundmonitoring.

Kontakt: Dr. Andreas Kranz, 0664 / 25 22 017, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Die Broschüre zum Projekt kann unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. bzw. 0664 / 845 30 47 angefordert werden oder ist hier als pdf download erhältlich: Fischotter_im_Burgenland.pdf

ELER "Artenschutzprogramm Tagfalter Burgenland"

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Ein Projekt im Rahmen der Maßnahme 323a Punkt 14.2.1 Erhaltung und Verbesserung des Ländlichen Erbes - Naturschutz

Tagfalter sind auffällige, oft besonders schöne Blütenbesucher auf unseren Wiesen. Leider sind viele Schmetterlingsarten inzwischen selten geworden und bedroht. Ziel dieses Projektes ist die Umsetzung konkreter Maßnahmen zum speziellen Tagfalterschutz für ausgewählte 10 Arten im Burgenland. Besonders berücksichtigt werden dabei Arten der FFH-Richtlinie.

Foto: H.Höttinger

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